Geflüchtete - Hyperkulturell.de https://www.hyperkulturell.de Menschen, Kulturen, Vielfalt Sun, 11 Nov 2018 23:24:41 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 https://www.hyperkulturell.de/wp-content/uploads/2017/12/hk_h.png Geflüchtete - Hyperkulturell.de https://www.hyperkulturell.de 32 32 #31 Metal und Multikulturalität – der Wochenrückblick https://www.hyperkulturell.de/31-macht-und-multikulturalitaet-der-wochenrueckblick/ https://www.hyperkulturell.de/31-macht-und-multikulturalitaet-der-wochenrueckblick/#respond Fri, 03 Aug 2018 10:40:31 +0000 https://www.hyperkulturell.de/?p=4621 Der Wochenrückblick beschäftigt sich mit den Themen Multikulturalität, Alltagsrassismus, der Verbindung von Metal und Religion sowie mit der Sprache und ihrer Macht. NZZ am Sonntag: Die […]

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Der Wochenrückblick beschäftigt sich mit den Themen Multikulturalität, Alltagsrassismus, der Verbindung von Metal und Religion sowie mit der Sprache und ihrer Macht.
NZZ am Sonntag: Die wenigsten Flüchtlinge gehen nach Europa

In der Welt leben etwa 70 Millionen Menschen, die gewaltsam vertrieben wurden. Wo bringen sie sich in Sicherheit? Und woher kommen diese ‚Geflüchteten‘ überhaupt? Victor Merten und Elisa Forster haben zu diesen Fragen eine Infografik erstellt, die Antworten gibt. Wussten Sie zum Beispiel, dass die meisten ‚Flüchtlinge‘ gar nicht nach Europa auswandern, sondern Vertriebene im eigenen Land bleiben?

Grafik und Infos unter: https://nzzas.nzz.ch/international/wenigsten-fluechtlinge-gehen-nach-europa-infografik-ld.1407084?reduced=true

SHZ: Abschreckende Rhetorik /“Asyltourismus“ und „Vogelschiss“ – Was ist das für eine politische Sprache?

Der Bundespräsident Steinmeier fordert mehr „Disziplin in der Sprache“. Was ist passiert, was macht so eine Forderung überhaupt nötig? In jüngster Vergangenheit sind Begriffe, wie „Asyltourismus“, „Saboteure des Rechtsstaats“ u. „Anti-Abschiebe-Industrie“ von der CSU in ihre Reden im Bundestag integriert worden. Und dies trifft nun auf Widerspruch – Nicht nur Steinmeier mahnt, auch 25.000 Menschen demonstrierten in München gegen eine derartige ‚Verrohung‘ der Sprache. Der Kommunikationswissenschaftler Kai Hafer konstatiert, welche Macht eine solche Rhetorik ausüben könnte: „Man sollte sich fragen, ob man hier nicht eine gewaltförmige Sprache führt, die nicht auch zu physischer Gewalt ermutigen kann.“ Was die CSU zu diesen Vorwürfen sagt und, wie sich die SPD zu den Äußerungen der CSU äußert?

Mehr dazu: https://www.shz.de/deutschland-welt/Asyltourismus-und-Vogelschiss-Verroht-die-politische-Sprache-id20608462.html

FAZ: Fast jeder Vierte in Deutschland hat einen Migrationshintergrund

Jeder Vierte hat einen Migrationshintergrund. Wussten Sie das? – In Deutschland haben laut einer Studie 19,3 Millionen, der in Deutschland lebenden Menschen, einen Migrationshintergrund – das entspricht ungefähr einer Prozentzahl von 23,4 Prozent der Bevölkerung. „Von den 19,3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund hatten laut Destatis rund 2,8 Millionen (14 Prozent) türkische Wurzeln. 11 Prozent hatten einen polnischen, 7 Prozent einen russischen, 6 einen kasachischen und 4 Prozent einen rumänischen Hintergrund.“ Als Grund für die ‚Zuwanderung‘ lassen sich primär familiäre Gründe nennen. Aber welche Kriterien müssen überhaupt erfüllt sein, damit man einen ‚Migrationshintergrund‘ hat? „Der zugrundeliegenden [sic!] Definition zufolge hat eine Person einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde.“

Mehr dazu: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fast-jeder-vierte-in-deutschland-hat-einen-migrationshintergrund-15717731.html

Deutschlandfunk: „Sprache ist eine enorm relevante Macht“

Der Theaterregisseur Ersan Mondtag begrüßt die neue #metwo Bewegung, die Alltagsrassismus aufdecken soll. Endlich gerate die Sprache und ihre Macht in den Diskurs, so Mondtag. Dennoch mahnt er, dass dieser Diskurs nicht nur primär mit der Flüchtlingsfrage in Verbindung zu bringen sei: “ […] das ist völlig absurd. Da werden komplett verschiedene Dinge miteinander vermischt, und dann gibt es wieder den großen Fremden, das ist dann der Flüchtling, das sind dann die Türken, und irgendwann sind es dann auch wieder die Juden, dann sind es die Muslime. Also es wird ein Riesenbrei [sic!] gekocht, und genau, man ist permanent auch gemeint in der sogenannten Flüchtlingsdebatte, was völlig skurril und absurd ist, weil das sind komplett verschiedene Themen.“

Mehr dazu: https://www.deutschlandfunk.de/debatte-ueber-alltagsrassismus-sprache-ist-eine-enorm.691.de.html?dram:article_id=424500

Deutschlandfunk: Wie viel Religion steckt im Metal?

Seit Mittwoch hat das größte Metal-Festival „Wacken“ seine Tore geöffnet und zieht wieder über 75.000 begeisterte Musikfans in das kleine gleichnamige Dorf . Aber was hat ein Festival mit Religion zu tun? Die Besucher bringen einige religiöse Symbole mit: umgedrehte Kreuze, Mönchskutten und nordische Götter sind Mitbringsel der ‚Wackengänger‘. Die Religionswissenschaftlerin Katharina Höpflinger dazu: „Religiöse Codes gibt es im Metal fast überall. Es gibt wenig Metal, wo kein[e] religiöser [sic!] Codes vorkommen. Auch in der Musik selber. Dass irgendwie Orgelspiel aufgenommen wird, dann bei der Visualisierung, auf CD-Covern, auf Plakaten, bei den Konzerten, als Performance, auf der Kleidung. Es gibt wirklich überall Codes.“ Und? Steckt im Metal nun tatsächlich Religion?

Antworten unter: https://www.deutschlandfunk.de/wacken-festival-wie-viel-religion-steckt-im-metal.886.de.html?dram:article_id=423650

 

Rückblick der letzten Woche verpasst? https://www.hyperkulturell.de/metwo-der-wochenrueckblick/

 

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#21 Ein interkulturelles Picknick https://www.hyperkulturell.de/ein-interkulturelles-picknick-der-wochenrueckblick/ https://www.hyperkulturell.de/ein-interkulturelles-picknick-der-wochenrueckblick/#comments Fri, 25 May 2018 11:20:26 +0000 https://www.hyperkulturell.de/?p=4358 Der Wochenrückblick beschäftigt sich mit den Themen Inklusion, Islam und einem Picknick, das Grenzen überwinden soll… FAZ: „Gleichberechtigung und die Gefahr der Sprechdiktate“ Die FAZ berichtet […]

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PicknickDer Wochenrückblick beschäftigt sich mit den Themen Inklusion, Islam und einem Picknick, das Grenzen überwinden soll…
FAZ: „Gleichberechtigung und die Gefahr der Sprechdiktate“

Die FAZ berichtet über eine Entscheidung vom Bundesgerichtshof. Dieser hat jüngst entschieden, „dass eine Kundin von ihrer Bank nicht Formulare und Vordrucke verlangen darf, die sie unter weiblicher Personenbezeichnung erfassen.“ Dabei entsteht die Frage, inwiefern Sprachgebote Gleichberechtigung bzw. politische Korrektheit schaden oder fördern.

Mehr dazu unter http://m.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/gendergerechte-sprachet-die-freiheit-des-sprechens-15603740.html

FAZ: „Frauenrechtsaktivisten in Saudi-Arabien festgenommen“

Prominente Frauenrechtler/-rechtlerinnen wurden in Saudi-Arabien festgenommen. Die Menschenrechtsorganisationen berichten, dass „die bekannte Aktivistin Ludschain al Hathul und Imam al Nafdschan“ unter ihnen seien. Die Gründe sind unklar. Könnte die Aufhebung des Frauenfahrverbot damit im Zusammenhang stehen?

Mehr dazu unter http://m.faz.net/aktuell/politik/ausland/mehrere-frauenrechtsaktivisten-in-saudi-arabien-festgenommen-15599431.html?xtor=CS1-96-%5Bwhatsapp%5D-%5BRedaktion%5D-%5Bmessenger%5D-%5Bmobil%5D

Welt: „Bundesregierung wegen wachsender Flüchtlingskrise in der Kritik“

Die Bundesregierung legte während der Flüchtlingskrise Summen in Milliarden-Höhe für die Integration der Geflüchteten zurück. Dieser Gelder wird sich bedient, allerdings „wächst die Flüchtlingsrücklage drei Jahre in Folge.“ Außerdem rechnet die Bundesregierung mit sinkenden Kosten für die Migration und die Kasse wird immer voller. Viele Kritiker sprechen von einem „Schattenhaushalt“.

Mehr dazu unter https://www.welt.de/wirtschaft/article176637280/Bund-hat-mindestens-24-Milliarden-Euro-Ruecklagen-fuer-Fluechtlingskosten.html

Spiegel: „Wohlfahrtsverband wirft Berliner Polizisten Misshandlungen vor“

Bei einem Einsatz in einer Einrichtung für jugendliche Flüchtlinge soll es zu aggressiven Übergriffen durch die Berliner Polizei gekommen sein. Das Landeskriminalamt ermittelt nun „wegen unverhältnismäßiger Gewaltanwendung gegen mehrere Beamte“.
Bei dem Einsatz befanden sich unter den Bewohnern des Flüchtlingsheims auch drei Mitglieder des Wohlfahrtsverbandes. Diese bezeugen, dass die Übergriffe unverhältnismäßig und rechtswidrig gewesen seien.

Mehr dazu unter http://m.spiegel.de/panorama/justiz/berlin-polizisten-sollen-gegen-jugendliche-fluechtlinge-gewalttaetig-geworden-sein-a-1209275.html

FOCUS: „19-jähriger Deutscher erklärt, warum er Moslem wurde“

Was bringt einen jungen Deutschen dazu, zum Islam zu konvertieren? Genau erklären kann dies Max, Zahnarzthelfer, 19 Jahre aus Lüchow nicht. Im Interview mit dem FOCUS hingegen, versucht er seine Entscheidung darzustellen, denn er ist deutscher Konvertit. Max wird jetzt Yafer genannt, der Helfer: Das ist sein muslimischer, neuer Name. Als er 17 war, traf er die Entscheidung, Moslem zu werden. Hintergründe, Probleme, Schwierigkeiten, aber auch schöne Seiten, stellt Max im Interview dar.

Mehr dazu: https://www.focus.de/politik/deutschland/allah-hat-dich-geschickt-faszination-und-ueberzeugung-warum-ein-azubi-zum-islam-konvertierte_id_8976444.html

FOCUS: „Genuss verbindet über die Grenzen hinweg“

Am 3. Juni findet auf der Lauterburg in Rödental ein interkulturelles Familienpicknick statt. Hintergrund dieser Veranstaltung ist, multikulturelle Begegnungen zu ermöglichen. „Die Sprache als Schlüssel zur Integration passt nur in eine Tür, die von beiden Seiten geöffnet werden kann“, so der Landrat Michael Busch. Um sprachliche Barrieren überwinden zu können, setzt das ‚interkulturelle Picknick‘ auf non-verbale Kommunikation. Statt über die Sprache, soll man sich über Gestik, Mimik und natürlich Musik und Essen näher kommen. Ein Abbau von Vorurteilen und das unvoreingenommene Kennenlernen anderer Kulturen ist das Ziel. Genuss soll verbinden – und das über Grenzen hinweg.

Mehr dazu: https://www.focus.de/regional/coburg/landkreis-coburg-genuss-verbindet-ueber-die-grenzen-hinweg_id_8979480.html

 FAZ: „Warten, bis die Sonne untergeht“

Derweil befinden sich viele Muslime im Fastenmonat Ramadan. Auch Mustafa, 18 Jahre, fastet momentan aus religiösen Gründen. Die FAZ begleitet ihn und seine Familie während dieser Zeit. Jeden Abend gibt es in der Fastenzeit ein großes, familiäres Festmahl bei den Muslimen. Während des Tages wird jedoch auf Essen und teilweise auch Trinken verzichtet. In dieser Zeit plant Mustafa sein Geburtstagsmenü – er möchte Torte, Schnitzel und Pizza.

Was bedeutet der Ramadan für Mustafa und seine Familie? „Man spürt, dass eine innere Verwandlung stattfindet – eher auf einer metaphysischen Ebene“, so Mustafas Vater.

Mehr dazu: http://m.faz.net/aktuell/rhein-main/zu-besuch-bei-einer-muslimischen-familie-beim-fastenbrechen-15600066.html?xtor=CS1-96-%5Bwhatsapp%5D-%5BRedaktion%5D-%5Bmessenger%5D-%5Bmobil%5D

FAZ: „Süddeutsche Zeitung trennt sich von ihrem Zeichner“

Antisemitismus ist ein Problem – denn er ist noch immer in den Köpfen einiger Menschen verankert. Ein Blick in die Zeitung reicht, um zu erkennen, wie aktuell Antisemitismus ist. Und auch die Medien müssen sich Antisemitismus-Vorwürfen stellen: Der Karikaturist der Süddeutschen Zeitung, Dieter Hanitzsch, wurde jüngst entlassen. Er hatte am vergangenen Dienstag eine Karikatur gezeichnet, die den israelischen Ministerpräsidenten, Netanjahu, darstellt. Dabei hatte Hanitzsch Netanjahu in Gestalt der ESC-Gewinnerin aus Israel gezeichnet. „Er hält [dabei] eine Rakete mit Davidstern in die Höhe. Im Hintergrund ist der Schriftzug ‚Eurovision-Songcontest‘ auf einer Tribüne zu sehen. Darin ersetzt ein Davidstern das ‚v‘.“

Warum das als antisemitisch gelten kann lesen Sie hier:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/sueddeutsche-zeitung-trennt-sich-von-karikaturist-dieter-hanitzsch-15595281.html

FAZ: „So überfordert sind die Lehrer einer Berliner Schule“

Inklusion, Inklusion, Inklusion – das ist momentan an allen deutschen Schulen gefordert. Gleiche Bildungschancen für alle SchülerInnen ist das Ziel. Dazu hat sich Deutschland verpflichtet. Zum einen, erfordert dies der Gleichberechtigungsartikel im Grundgesetz – zum anderen schreibt dies die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen vor. Die Vertagsstaaten „gewährleisten  […] ein inklusives Bildungssystem auf allen Ebenen.“

Inklusion ist gewollt und klingt auch erstmal ganz nett. Aber hat Deutschland sich genügend auf diesen Schulwandel vorbereitet? Und sind die LehrerInnen dafür genügend ausgebildet?

Chancen, Risiken und entgeisterte Lehrer – davon berichtet die FAZ:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/berliner-lehrer-klagen-in-brandbrief-ueber-inklusionszwang-15595441.html

 

Haben Sie den Rückblick der letzten Woche verpasst? https://www.hyperkulturell.de/wp-admin/post.php?post=4323&action=edit

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Eltern beeinflussen Toleranz der Kinder https://www.hyperkulturell.de/eltern-beeinflussen-toleranz-der-kinder/ https://www.hyperkulturell.de/eltern-beeinflussen-toleranz-der-kinder/#comments Tue, 20 Feb 2018 08:41:46 +0000 http://hyperkulturell.de/?p=3539 World Vision – Kinderstudie Die neuste Kinderstudie der Hilfsorganisation World Vision wurde am Donnerstag in Berlin vorgestellt. Sie verkündete frohe Botschaft: Die meisten Kinder, die sich […]

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KinderWorld Vision – Kinderstudie

Die neuste Kinderstudie der Hilfsorganisation World Vision wurde am Donnerstag in Berlin vorgestellt. Sie verkündete frohe Botschaft: Die meisten Kinder, die sich im Grundschulalter befinden, sind offen und tolerant gegenüber Flüchtlingen. Flüchtlinge seien auch nur „normale“ Kinder, so 79 % von 2500 befragten Grundschülern. Eine Vielzahl zeigte darüber hinaus auch Mitleid mit den Geflüchteten. Dieses Ergebnis liegt unter anderem daran, dass Kinder nicht in Stereotypen denken, weil sie den direkten Kontakt zu ihnen haben.

Unterschied Ost- und Westdeutschland

Die Studie hat darüber hinaus jedoch Abweichungen bezüglich des Ergebnisses in West- und Ostdeutschland festgestellt. Kinder in den neuen Bundesländern sind nicht ganz so offen gegenüber Fremdem. Im Westen gaben 66% der Kinder an, dass sie den Kontakt zu Flüchtlingen positiv empfinden würden. Im Osten hingegen befürworteten dies nur 56%. Das ist immerhin ein Unterschied von 10 Prozent, der nicht ganz unwichtig erscheint. „In den neuen Bundesländern sind die Vorbehalte gegen Fremde schon in jungem Alter deutlicher ausgeprägt.“ Warum ist ein solcher Unterschied zu verzeichnen? Die Verfasser der Studie begründen dies mit einer intoleranteren Einstellung des Elternhauses in den neuen Bundesländern: „Hier zeigt sich, wie früh eine fremdenfeindliche Atmosphäre auf die jüngsten Mitglieder der Gesellschaft abfärbt.“

Kinder bleiben Vorbilder

Und dennoch, ob Kinder aus Ost- oder Westdeutschland, sie können als Vorbilder der Gesellschaft angesehen werden: „Ungefähr ein Drittel der Kinder unternehme ab und an in der Freizeit etwas mit geflüchteten Altersgenossen.“ Direkter Kontakt baut Vorurteile ab. Daran wird deutlich, dass auch Eltern was von ihren Kindern lernen können : Toleranz!

 

Die Süddeutsche berichtet: http://www.sueddeutsche.de/politik/studie-ost-kinder-haben-mehr-vorurteile-1.3868779

Mehr zu vorbildlicher Jugend? http://hyperkulturell.de/wp-admin/post.php?post=2948&action=edit 

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Sind Menschenrechte in Deutschland gefährdet? https://www.hyperkulturell.de/menschenrechte-muessen-taeglich-verteidigt-und-bekraeftigt-werden/ https://www.hyperkulturell.de/menschenrechte-muessen-taeglich-verteidigt-und-bekraeftigt-werden/#respond Fri, 08 Dec 2017 19:25:43 +0000 http://hyperkulturell.de/?p=2979 Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) hat Anfang Dezember 2017 seinen zweiten jährlichen Bericht über die Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland vorgestellt. Der Bericht umfasst den […]

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MenschenrechteDas Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) hat Anfang Dezember 2017 seinen zweiten jährlichen Bericht über die Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland vorgestellt. Der Bericht umfasst den Zeitraum vom 1. Juli 2016 bis zum 30. Juni 2017. Er thematisiert, neben aktuell alarmierenden politischen Entwicklungen in ganz Europa, vor allem die fortbestehenden Missstände in deutschen Flüchtlingsunterkünften sowie die Rechte von Kindern, deren Eltern in Haft sitzen.

 

Bericht beklagt „gravierende Missstände in Unterkünften“

Ausgehend von den im Grundgesetz festgeschriebenen „unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten […]“ (Artikel 1 Absatz 2 GG), kritisiert das DIMR in diesem Jahr vor allem die Lage von geflüchteten Menschen mit Behinderung. Diese sehen sich derzeit mit enormen Schwierigkeiten konfrontiert. Die Unterkünfte sind selten barrierefrei, Hilfsmittel und medizinische Therapien werden oftmals nur nach aufwendigen Verfahren genehmigt. Außerdem mangelt es an zuverlässigen Verfahren zur Identifikation besonders schutzbedürftiger Menschen. Dadurch kann eine bedarfsgerechte, menschenwürdige Versorgung derzeit nicht gewährleistet werden.

Auch die allgemeine Lage in den Gemeinschaftsunterkünften lässt Zweifel an der Vereinbarkeit mit grund- und menschenrechtlichen Standards aufkommen. Dort lebten Ende 2016 noch etwa400.000 geflüchtete Menschen. Unklare Regelungen bezüglich Befugnissen von Sicherheitsdiensten und Sozialarbeitenden, lassen das Institut sogar von Willkür und Machtmissbrauch sprechen. So fehlt es vor allem an niedrigschwelligen Beschwerdemöglichkeiten für die Bewohnerinnen.

Der dritte thematische Schwerpunkt des Berichts befasst sich mit den Rechten von Kindern von Inhaftierten. Aktuelle Regelungen der Besuchszeiten und -räumlichkeiten sind laut DIMR oftmals nicht nach den Bedürfnissen der Kinder ausgerichtet und darüber hinaus sehr uneinheitlich geregelt.

Erkenntnisse, die beunruhigen sollten, um nun verstärkt den Blick auf diejenigen zu wenden, die aufgrund ihrer Situationen besonders verletzlich sind und deren Anliegen im öffentlichen Diskurs so selten Gehör finden. Denn auch im sogenannten Wohlfahrtsstaat Deutschland gilt es tagtäglich Menschenrechte zu „verteidigen und zu bekräftigen“.

Die Tagesschau berichtet: https://www.tagesschau.de/inland/menschenrechte-gemeinschaftsunterkunft-101.html

Bericht der DIMR an den Deutschen Bundestag: http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Menschenrechtsbericht_2017/Menschenrechtsbericht_2017.pdf

 

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Integrationsarbeit als komplexe Aufgabe https://www.hyperkulturell.de/integration-ist-machbar/ https://www.hyperkulturell.de/integration-ist-machbar/#respond Tue, 05 Dec 2017 22:04:43 +0000 http://hyperkulturell.de/?p=2890 Geflüchtete Männer und Frauen oder auch Menschen mit Migrationshintergrund sollen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben, arbeiten und sich auch sprachlich verständigen können – so die normative […]

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Integrationsarbeit als vielschichtige Aufgabe

Geflüchtete Männer und Frauen oder auch Menschen mit Migrationshintergrund sollen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben, arbeiten und sich auch sprachlich verständigen können – so die normative Zielstellung. „Integration“ wird so oftmals befehlsartig gefordert, ohne wechselseitige Einflussmöglichkeiten zu betonen oder dieses (vielversprechende Konzept) als gemeinsam zu bewältigendes anzusehen.

Pionierarbeit in Sachen gelungener Integrationsansätze leisten derzeit acht kommunale Integrationskoordinatoren im mittelsächsischen Kreis Döbeln, die Geflüchteten bei Problemen aller Art zur Seite stehen. Die Koordinatoren informieren über mögliche Hilfsangebote sowie Anlaufstellen und wirken als vermittelndes Bindeglied zu Paten, Vereinen, Wohngemeinschaften und Behörden. Sie machen auch bekannt, welche integrativen Maßnahmen und Hilfeleistungen darüber hinaus zur Verfügung stehen.

So umfasst das Konzept weiterhin: eine Welcome-App für das Smartphone, einen Gemeindedolmetscherdienst sowie eine Servicestelle für Sprach- und Integrationsmittler. Seit dieser Woche können auch verschiedenartige psychotherapeutische Betreuungsangebote wahrgenommen werden. Menschen mit traumatischen Fluchterfahrungen können hier in Einzel- oder Gruppengesprächen über ihre seelischen Probleme sprechen oder Informationsangebote nutzen.
Das Interesse an zusätzlichen Sprachkursen, vor allem am aufbauenden B2-Niveau, ist nach wie vor groß, sodass auch in Döbeln noch integrativer Handlungsbedarf besteht.

Diese vorbildlichen und sicherlich wegweisenden Konzepte liefern dennoch keine prompten, verbindlichen Lösungen für bestehende Unsicherheiten und Schwierigkeiten auf vielerlei Seiten. Integration sollte daher nicht als kurzfristiges, zeitlich beschränktes Vorhaben begriffen werden, sondern als langfristiger, gesamtgesellschaftlicher Lernprozess.

Die Sächsische Zeitung berichtet: http://www.willkommen.sachsen.de/42898.htm

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Minderjährige Geflüchtete in Thüringer Landwirtschaft https://www.hyperkulturell.de/thueringer-landwirtschaft-einbindung-von-minderjaehrigen-gefluechteten/ https://www.hyperkulturell.de/thueringer-landwirtschaft-einbindung-von-minderjaehrigen-gefluechteten/#respond Thu, 30 Nov 2017 15:04:30 +0000 http://hyperkulturell.de/?p=2732 In Thüringen sind 2016 mehr als 1.600 unbegleitete, minderjährige Geflüchtete registriert worden – bundesweit lag die Zahl sogar bei 60.000. Diese Jugendlichen brauchen einen besonderen Schutz, […]

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Minderjährige Geflüchtete in der Landwirtschaft

In Thüringen sind 2016 mehr als 1.600 unbegleitete, minderjährige Geflüchtete registriert worden – bundesweit lag die Zahl sogar bei 60.000. Diese Jugendlichen brauchen einen besonderen Schutz, ebenso ist eine soziale Einbindung unabdingbar.

Daher entwickelte der thüringische Verein „Ökoherz“, der vom Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft monetär unterstützt wird, in zweijähriger Arbeit einen umfassenden Leitfaden zur Integration von Geflüchteten in die soziale Landwirtschaft. Dieser richtet sich an die landwirtschaftlichen Betriebe der Region und beruht auf der Zielsetzung, dass die Jugendlichen mit Migrationshintergrund in tägliche Arbeitsprozesse integriert werden. Dadurch soll ihnen der Weg ins Arbeitsleben erleichtert werden.

Weitere Infos unter: http://www.focus.de/regional/erfurt/erfurt-land-foerdert-leitfaden-unbegleitete-minderjaehrige-fluechtlinge-in-sozialer-landwirtschaft_id_7915438.html

Den Leitfaden gibt’s hier: http://www.oekoherz.de/fileadmin/user_upload/Fachpolitik_Landwirtschaft/Soziale_Landwirtschaft/TOEH_Leitfaden_UMF_in_der_SozLaw.pdf

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