Asylpolitik - Hyperkulturell.de https://www.hyperkulturell.de Menschen, Kulturen, Vielfalt Mon, 13 May 2019 11:37:15 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 https://www.hyperkulturell.de/wp-content/uploads/2017/12/hk_h.png Asylpolitik - Hyperkulturell.de https://www.hyperkulturell.de 32 32 #18 Sprachkurse und Moral https://www.hyperkulturell.de/18-sprachkurse-und-moral/ https://www.hyperkulturell.de/18-sprachkurse-und-moral/#respond Thu, 09 May 2019 09:59:41 +0000 https://www.hyperkulturell.de/?p=5939 Sprachkurse, Doppelmoral, Asylpolitik, Griechenland, Antisemitismus – das sind die Themen dieser Woche. FAZ: „In Sprachkursen für Flüchtlinge läuft einiges schief“ Die Zahlen sind ernüchternd: „Jeder zweite […]

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Sprachkurse, Doppelmoral, Asylpolitik, Griechenland, Antisemitismus – das sind die Themen dieser Woche.
FAZ: „In Sprachkursen für Flüchtlinge läuft einiges schief“

Die Zahlen sind ernüchternd: „Jeder zweite Zuwanderer fällt am Ende eines Integrationskurses durch die Sprachprüfung“. Obwohl deutsche Sprachkenntnisse für den Arbeitsmarkt hierzulande als unabdingbar gelten, erreichen laut der FAZ immer weniger Zuwanderer das erforderliche Niveau. Dass die Kurse besser werden müssen und die Ergebnisse den Anforderungen des Arbeitsmarkts oft nicht genügen, bestreite kaum jemand, im Gegenteil – die Äußerungen aus der Wirtschaft fallen sogar recht deutlich aus: Die deutsche Sprachkenntnisse seien „unabdingbar, um hierzulande eine Ausbildung zu absolvieren und anschließend im Betrieb Fuß zu fassen“, sagte Achim Dercks, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Die Ideen aus der Politik, zuletzt von den Integrationsministern der Länder, bleiben bislang jedoch vage. Nun schlagen etliche Sprachlehrer Alarm.

Mehr dazu unter https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/was-sich-an-sprachkursen-fuer-fluechtlinge-aendern-muss-16166078.html

 

NZZ: „Die deutsche Doppelmoral und ihre Folgen – wie amtsdeutsche Völkermord-Theorie Griechen und Polen auf den Plan rief“

Die NZZ berichtet, dass wiedermal Wiedergutmachungsforderungen auf Deutschland einprasseln würden: „Jüngst aus Griechenland, Polen und Namibia“. Genannt werden jene Forderungen ‚Reparationen‘, gemeint sei materielle Wiedergutmachung.  Doch da fragt sich: „Warum «Schon wieder» und weshalb jetzt? Die reflexhafte Antwort: «Wegen Hitler, Nazis, Weltkrieg und Holocaust.»“ Doch das sei nicht richtig. Die von Namibia gegenüber Deutschland präsentierte Verbrechens-Rechnung hat nichts mit Hitlers „Grossdeutschland“, sondern mit dem Deutschen Reich von Kaiser Wilhelm II. zu tun. Zwischen 1904 und 1908 „schlachteten die Kolonialherren in ‚Deutsch-Südwestafrika‘ die aufständischen Herreros und Nama massenweise ab“. In etwa „40 000 bis 60 000 Herreros und 10 000 Nama“ wurden ermordet. Das unabhängige Namibia, der Staat der Opfernachfahren, bemüht sich seit langem um Anerkennung jener Massenmorde als «Genozid» beziehungsweise Völkermord. Bis 2012 stellte sich Deutschland diesbezüglich taub und stumm. Doch tut sich jetzt etwas?

Mehr dazu unter https://www.nzz.ch/feuilleton/die-deutsche-doppelmoral-und-ihre-folgen-wie-amtsdeutsche-voelkermord-theorie-griechen-und-polen-auf-den-plan-rief-ld.1477490

TAZ: „Eine Frage der Perspektive“

Wie ist das zu Verstehen? In Bayern dürfen Geflüchtete, die keine Anerkennung erhalten, nicht arbeiten. Jetzt wehren sich Geflüchtete und Unternehmer dagegen. In Bayern fehlen 230.000 Fachkräfte. Insgesamt 3.690 Ausbildungsplätze konnten bis zum 30. September nicht besetzt werden, so die TAZ. Doch warum dürfen die Flüchtlinge, diese freien Plätze nicht annehmen? Stephan Dünnwald vom Bayerischen Flüchtlingsrat sieht ihre Zahl im vierstelligen Bereich: „Allein wenn alle, die einen Vertrag in der Tasche hatten, auch eine Ausbildungserlaubnis bekommen hätten, dann hätten wir jetzt sicher 1.000 oder 1.500 Leute mehr in der Ausbildung.“ Es seien „diese Zahlen, die man nur gegenüber zu stellen braucht, um zu sehen, dass hier etwas nicht stimmt“. Das findet nicht nur Dünnwald, der Meinung sind auch viele Betroffene. Gegen diesen Missstand wollen die Unternehmer nun ihre Stimme erheben. „Lass mas halt arbeiten!“ heißt die Kampagne, die nicht zufällig recht bayerisch „pragmatisch und ganz ohne Zusatz von Moralinsäure“ daherkommt. Ins Leben gerufen hat die Kampagne das Bellevue di Monaco. Als „Wohn- und Kulturzent­rum für Geflüchtete und interessierte Münchnerinnen und Münchner“ bezeichnet sich die Initiative selbst.

Mehr dazu unter http://www.taz.de/Asylpolitik-in-Bayern/!5588062/

 

Spiegel: „Niemand soll so leiden müssen“

Im März 2018 sank ein Boot mit 22 Passagieren auf dem Weg nach Griechenland, nur drei Menschen überlebten. Eine Frau, deren Kinder ertranken, will Gerechtigkeit, doch die Behörden lehnen eine Anklage ab: „Fahima sitzt im Wohnzimmer ihres Bruders in einem Einfamilienhaus in Paderborn, eingerahmt von ihren Geschwistern und deren Kindern. Doch es fehlen Fahimas vier Kinder, es fehlen außerdem zwei Neffen und eine Nichte sowie ein Schwager.“ Sie ertranken im letzten Jahr in der Ägäis, als sie in einem Boot von der Türkei nach Griechenland flohen. Bis heute ist nicht geklärt, warum die griechische Küstenwache den Schiffbrüchigen nicht zu Hilfe kam, obwohl sie alarmiert wurde und die genaue Unglücksstelle kannte. „Stundenlang trieben die Flüchtlinge im Wasser, Fahima musste zusehen, wie ihre Kinder ertranken, eines nach dem anderen.“ „Jeder Mensch, der über das Meer nach Europa kommt, egal woher, hat eine Familie. Niemand soll so leiden müssen wie wir“, sagt Fahima. Die interne Untersuchung der Küstenwache sei jetzt, ein Jahr nach dem Unglück, abgeschlossen.

Mehr dazu unter https://www.spiegel.de/panorama/ertrunkene-fluechtlinge-in-griechenland-das-desinteresse-der-behoerden-a-1263091.html

 

Tagesschau: „BAMF stellt Asylentscheide für Syrer zurück“

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stellt einem Medienbericht zufolge seit mehreren Wochen die Asylentscheidungen für zahlreiche Syrer zurück. Dabei gehe es um Verfahren, „in denen die vorgesehenen Änderungen der Leitsätze für das BAMF entscheidungsrelevant“ wären, erklärte das Bundesinnenministerium auf Anfrage der Funke Mediengruppe. Hintergrund sei laut dem Bericht, dass „das BAMF Mitte März seine internen Leitsätze aktualisiert und die Sicherheitslage in Syrien neu bewertet“ habe. Wie die Behörde die Lage einschätzt, ist allerdings bislang nicht öffentlich bekannt. In der kommenden Woche wolle sich das Ressort von Innenminister Horst Seehofer mit dem Auswärtigen Amt über die Einschätzung der Sicherheitslage in Syrien abstimmen, heißt es in dem Bericht.

Mehr dazu unter https://www.tagesschau.de/inland/syrien-bamf-sicherheitslage-asylentscheide-101.html

 

 

Antisemitismus

Zeit: „Von Aristoteles bis Antisemitismus“

Mehr dazu unter https://www.zeit.de/2019/19/schulbuecher-islam-religion-lehre-afghanistan-kinder-antisemitismus

FAZ: „Trump verurteilt Angriff auf Synagoge“

Mehr dazu unter https://www.faz.net/aktuell/politik/hassverbrechen-kalifornien-trump-verurteilt-angriff-auf-synagoge-16161027.html

 

Spiegel: „Was Selenskyjs Sieg über die Ukraine aussagt“

Mehr dazu unter https://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-was-selenskyjs-sieg-ueber-antisemitismus-in-der-ukraine-aussagt-a-1264691.html

 

Tagesspiegel: „Mann mit Kippa in Berlin beschimpft Bedrohung und Beleidigung mit antisemitischen Hintergrund“

Mehr dazu unter https://m.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/mann-mit-kippa-in-berlin-beschimpft-bedrohung-und-beleidigung-mit-antisemitischen-hintergrund/24263590.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

 

Interkulturelle Kompetenz

Süddeutsche: „Interkulturelle Kompetenz“

Mehr dazu unter https://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/portraet-interkulturelle-kompetenz-1.4428490

 

Diversität

FR: „Schmelztiegel der Kulturen“

Mehr dazu unter https://www.fr.de/wissen/schmelztiegel-kulturen-uni-haifa-12226861.html

 

Migration

Deutschlandfunk: „Ein Dorf sehnt sich nach Migranten“

Mehr dazu unter https://www.deutschlandfunk.de/alvito-in-portugal-ein-dorf-sehnt-sich-nach-migranten.795.de.html?dram:article_id=447269

 

MDR: „Serie „Eden“: Gut gemeint, aber nicht immer gut gemacht“

Mehr dazu unter https://www.mdr.de/kultur/themen/eden-serie-arte-ard-100.html

 

ZDF: „Flüchtlinge am Arbeitsmarkt“

Mehr dazu unter https://www.zdf.de/nachrichten/heute-sendungen/videos/fluechtlinge-am-arbeitsmarkt-100.html

 

Deutschlandfunk: „Weber will Migrationspolitik zur Chefsache machen“

Mehr dazu unter https://www.deutschlandfunk.de/evp-spitzenkandidat-weber-will-migrationspolitik-zur.868.de.html?dram:article_id=447368

 

FAZ: „Vorübergehend vor dem Schlimmsten bewahrt“

Mehr dazu unter https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wie-das-kirchenasyl-fluechtlinge-vor-der-abschiebung-rettet-16153951.html

 

Islam

Welt: „Warum lieben Linke den Islam?“

Mehr dazu unter https://www.welt.de/debatte/kommentare/article192558611/Kopftuch-Debatte-Warum-lieben-Linke-den-Islam.html

 

FR: „Wer nicht fragt, bleibt dumm“

Mehr dazu unter https://www.fr.de/frankfurt/islamforum-frankfurt-nicht-fragt-bleibt-dumm-12228089.html

 

Haben Sie den Rückblick der letzten Woche verpasst? https://www.hyperkulturell.de/17-ostern-und-sri-lanka/

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#11 Barbie und der Brexit https://www.hyperkulturell.de/11-barbie-und-der-brexit/ https://www.hyperkulturell.de/11-barbie-und-der-brexit/#respond Fri, 15 Mar 2019 11:16:46 +0000 https://www.hyperkulturell.de/?p=5823 Barbie, Brexit, Islam, Asylpolitik, Antisemituismus – das sind die Themen dieser Woche. FAZ: „Und noch immer keine Falten“ Diese Frau hat Generationen von Mädchen und Jungen […]

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Barbie, Brexit, Islam, Asylpolitik, Antisemituismus – das sind die Themen dieser Woche.
FAZ: „Und noch immer keine Falten“

Diese Frau hat Generationen von Mädchen und Jungen geprägt, so die FAZ. Die Barbie-Pupp wird 60 Jahre alt – was viele nicht wissen: „Ihr Vorbild war eine Figur aus Deutschland“. Im Jahr 1959 kam die erste Puppe auf den Markt, benannt nach Barbara, der Tochter von „Mattel“-Gründerin Ruth Handler und ihrem Mann und Geschäftspartner Elliot. Das Unternehmen produzierte damals Spielzeugmöbel und Puppenkleider, bevor Ruth Handler mit dem Vertrieb der Plastikpuppe begann. Der Ursprung von Barbie liegt allerdings in Deutschland. Die Zeichnungen der „Bild-Lilli“ wurden von Handler, infolge einer Europa-Reise, mit in die vereinigten Staaten gebracht. Dort erfreute man sich so sehr an der Zeichnung, dass diese als Plastikpuppe produziert wurde: „Auch Lilli konnte schon in verschiedene Kleider gesteckt werden, hatte kämmbares Haar und trug eine beachtliche Schicht Make-up.“

Wie hat Barbie sich emanzipiert? Mehr dazu unter https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/jubilaeum-barbie-wird-60-jahre-alt-16078740.html

 

Zeit: „Großbritannien muss wieder groß denken“

Als Kind ugandischer Flüchtlinge sei es schwer, den Brexit nicht persönlich zu nehmen. Nach dem Brexit-Referendum haben rassistische Diskriminierung und Intoleranz zugenommen, sagte die UN-Sonderberichterstatterin für Rassismus, Tendayi Achiume. Der britische Schriftsteller und Musiker Musa Okwonga äußert sich in einem Gastbeitrag. Mit dem Brexit sei etwas zu Bruch gegangen. Die Premierministerin wolle immer noch mit einer EU verhandeln, die weitere Verhandlungen ablehnt, „die zwei größten Parteien des Landes verlieren Abgeordnete an eine neue liberale Protestpartei; und der Brexit könnte verschoben werden, um einen harten EU-Austritt zu vermeiden“. Doch was ist mit den Menschen? Sie fühlen sich einer Studie zufolge „gemeiner und wütender“ als vor dem Referendum. Einer anderen Studie der „London School of Economics zufolge war der ausschlaggebende Faktor dafür, mit leave zu stimmen, die ablehnende Haltung gegenüber Einwanderung von außerhalb der EU“. „Aber vielleicht hat der Brexit gar nichts zerbrochen, sondern lediglich etwas beleuchtet, was bereits zerbrochen war“ – so Okwonga.

Mehr dazu unter https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-03/brexit-musa-okwonga-schriftsteller-fremdenfeindlichkeit-gastbeitrag

 

Welt: „Das Kopftuch ist die Flagge des politischen Islam“

Feministinnen üben scharfe Kritik an einer Ausstellung zum Kopftuch im Museum ‚Angewandte Kunst‘ in Frankfurt am Main. Verantwortlich dafür sei ein Foto, welches Teil der Ausstellung „Contemporary Muslim Fashions“ ist, die ab Anfang April im Frankfurter Museum Angewandte Kunst zu sehen sein wird. Das umstrittene Foto lässt sich wie folgt beschreiben: „Eine junge Frau stapft barfuß durch den Wüstensand, ihr Blick schweift in die Ferne. Kontrastreich hebt sich ihr Gewand vom matten Himmel ab: Vom Kopf bis zu den Knöcheln ist ihr Körper in schwarz glänzendes Tuch gehüllt.“ Doch der Direktor weist die Vorwürfe zurück: „Die Ausstellung präsentiert eine Momentaufnahme aktueller muslimischer Kleidungsstile aus aller Welt, mit einem Schwerpunkt auf dem Nahen Osten und Südostasien sowie Europa und den USA.“

Mehr dazu unter https://www.welt.de/print/welt_kompakt/vermischtes/article190144649/Das-Kopftuch-ist-die-Flagge-des-politischen-Islam.html

 

TAZ: „Mit den Angriffen war zu rechnen“

Der Verein „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ bekommt den Göttinger Friedenspreis 2019 – und das sorgt für Kritik. „Draußen vor der Tür schreien sich Demonstranten an. Die einen schwenken Israel-Flaggen, die anderen Fahnen Palästinas. Ein paar Mannschaftswagen der Polizei sind aufgefahren, die Beamten beschränken sich aber aufs Regeln des Verkehrs.“ Diese Aufstände betreffen die Vergabe des Göttinger Friedenspreises der Stiftung Dr. Roland Röhl an den Vereinen „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“. Es sind rund 450 Zuschauer gekommen – mehr als üblich. Das liege daran, dass die Vergabe der mit 3.000 Euro dotierten Auszeichnung schon im Vorfeld für heftige Turbulenzen und Verwerfungen gesorgt habe. Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, und der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein, haben laut der TAZ „die „Jüdische Stimme“ als antisemitisch gebrandmarkt und das mit ihrer Nähe zur […] Boykott-Kampagne BDS (Boykott, Desinvestitionen, Sanktionen) gegen Israel begründet“. Wegen der Vorwürfe zogen die Universität, die Stadt und die Sparkasse in Göttingen ihre Unterstützung für die Verleihung zurück. Außerdem versagte die Uni eine Nutzung der Aula.

Mehr dazu unter http://www.taz.de/!5576386/

 

Süddeutsche: „Leistungen für Asylbewerber sollen angepasst werden“

Der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) soll eine Erhöhung der Leistungen für Asylbewerber planen. Erwachsene Asylbewerber erhalten derzeit 135 Euro Taschengeld im Monat und sollen bald monatlich 150 Euro erhalten. Auch bei Jugendlichen und Kindern seien Erhöhungen geplant: „Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren bekämen 79 statt 76 Euro, für Kinder von 6 bis 13 Jahren sollen 97 statt 83 Euro gezahlt werden, für Kinder unter 6 Jahren 84 statt 79 Euro.“ Der Bund ist eigentlich jährlich zur Anpassung der Leistungen an die Inflation verpflichtet. Seit drei Jahren sei er dem aber nicht nachgekommen. Aus der Unionsfraktion gibt es nun Kritik an den Plänen: „Mit einer Erhöhung der Leistungen senden wir das falsche Signal in die Herkunftsländer“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei.

Mehr dazu unter https://www.sueddeutsche.de/politik/asyl-fluechtlinge-asylbewerber-geld-taschengeld-leistungen-asylleistungen-erhoehung-1.4361260

 

 

Antisemitismus

FAZ: „Orbán ehrt antisemitischen Schriftsteller“

Mehr dazu unter https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/viktor-orban-ehrt-einen-antisemitischen-schriftsteller-16086504.html?GEPC=s9

Tagesspiegel: „Kampf gegen Antisemitismus – Yad Vashem sollte Teil der Schulpflicht sein!“

Mehr dazu unter https://m.tagesspiegel.de/politik/kampf-gegen-antisemitismus-yad-vashem-sollte-teil-der-schulpflicht-sein/24087872.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

 

Welt: „Steinmeier verurteilt zunehmenden Antisemitismus in Deutschland“

Mehr dazu unter https://www.welt.de/newsticker/news1/article190075343/Praesident-Steinmeier-verurteilt-zunehmenden-Antisemitismus-in-Deutschland.html

 

FR: „Kopftuch in der Kritik“

Mehr dazu unter https://www.fr.de/kultur/theater/kopftuch-kritik-11845959.html

 

Migration

 NTV: „Immer mehr Flüchtlinge finden in der Leiharbeit einen Job“

Mehr dazu unter https://www.n-tv.de/regionales/thueringen/Immer-mehr-Fluechtlinge-finden-in-der-Leiharbeit-einen-Job-article20903408.html

 

FAZ: „Schnelle Asylentscheide helfen beim Deutschlernen“

Mehr dazu unter https://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/fluechtlinge-und-arbeitsmarkt-schnelle-asylentscheide-helfen-beim-deutschlernen-16084629.html?GEPC=s9

 

Deutschlandfunk: „Wirtschaftliche Lage im Libanon immer schwieriger“

Mehr dazu unter https://www.deutschlandfunk.de/nahostexperte-meier-wirtschaftliche-lage-im-libanon-immer.2932.de.html?drn:news_id=984838

 

NZZ: „Uno hilft venezolanischen Flüchtlingen in Kolumbien“

Mehr dazu unter https://www.nzz.ch/international/uno-hilft-venezolanischen-fluechtlingen-in-kolumbien-ld.1465697

 

NDR: „Job-Speed-Dating für Flüchtlinge“

Mehr dazu unter https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Job-Speed-Dating-fuer-Fluechtlinge,speeddating144.html

 

Islam

Deutschlandfunk: „Mit Fakten gegen Missverständnisse“

Mehr dazu unter https://www.deutschlandfunk.de/basiswissen-islam-mit-fakten-gegen-missverstaendnisse.886.de.html?dram:article_id=443425

 

Tagesspiegel: „Christentum und Islam. Wie politisch darf der Glaube sein?“

Mehr dazu unter https://m.tagesspiegel.de/politik/christentum-und-islam-wie-politisch-darf-der-glaube-sein/24072586.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

 

Multikulturell

Süddeutsche: „Multikulturelle Mittelschule“

Mehr dazu unter https://www.sueddeutsche.de/muenchen/montessoris-multikulturelle-mittelschule-1.4364753

 

Weiteres

ZDF: „Ein Mord und viele offene Fragen“

Mehr dazu unter https://www.zdf.de/nachrichten/heute/prozessauftakt-um-den-mord-an-susanna-in-wiesbaden-100.html

 

Haben Sie den Rückblick der letzten Woche verpasst? https://www.hyperkulturell.de/10-gender-und-fasching/

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#40 Fachkräfteeinwanderung, Erdogan https://www.hyperkulturell.de/40-fachkraefteeinwanderung-erdogan-und-asylpolitik-der-wochenrueckblick/ https://www.hyperkulturell.de/40-fachkraefteeinwanderung-erdogan-und-asylpolitik-der-wochenrueckblick/#respond Fri, 05 Oct 2018 13:05:11 +0000 https://www.hyperkulturell.de/?p=4929 Asylpolitik, Zuwanderungsgesetz, Islam, Abschiebepraxis Afghanistan, Erdogan und die Fachkräfteeinwanderung – das sind die Themen dieser Woche. Süddeutsche: „Eckpunkte und Streitpunkte“ Die Arbeitgeber loben die Einigung auf […]

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Asylpolitik, Zuwanderungsgesetz, Islam, Abschiebepraxis Afghanistan, Erdogan und die Fachkräfteeinwanderung – das sind die Themen dieser Woche.
Süddeutsche: „Eckpunkte und Streitpunkte“

Die Arbeitgeber loben die Einigung auf ein Zuwanderungsgesetz. Die Koalition habe „endlich Handlungsfähigkeit in einem zukunfsträchtigen Politikfeld gezeigt“, sagte Hans Peter Wollseifer, der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Aus Sicht des Handwerks sei die Erleichterung in der Zuwanderung besonders hilfreich. Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter sprach von einem „ersten Schritt für ein besseres und unbürokratisches Zuwanderungsrecht“. Die Oppositionsparteien kritisieren die Lösungen als zu weitgehend oder zu unklar.

Mehr dazu unter http://sz.de/1.4154517

 

Zeit: „Pro Asyl: Bundesregierung ignoriert neue UN-Einschätzungen zu Afghanistan“

Die Menschenrechtsorganistaion Pro Asyl habe der Bundesregierung vorgeworfen, „neue UN-Einschätzungen zur Sicherheitslage in Afghanistan bei ihrer Abschiebepraxis zu ignorieren“. Pro-Asyl Geschäftsführer Günter Burkhardt verwies am Dienstag in Berlin auf Feststellungen des UN-Flüchtlingshochkommissariats UNHCR vom 30. August, wonach die Hauptstadt Kabul als Schutzort für Betroffene ausgeschlossen sei.

Mehr dazu unter https://www.zeit.de/news/2018-10/02/pro-asyl-bundesregierung-ignoriert-neue-un-einschaetzungen-zu-afghanistan-20181002-doc-19p4fg

 

Tagesschau: „Angewandte politische Vernunft“

Drei Minister haben die Eckpunkte zur Fachkräfteeinwanderung aufgezeigt: „Innenminister Horst Seehofer, Arbeitsminister Hubertus Heil und Wirtschaftsminister Peter Altmaier haben in einer gemeinsamen Pressekonferenz den Kompromiss der Koalition zur Fachkräfteeinwanderung vorgestellt“. Deutschland soll somit für qualifizierte Fachkräfte attraktiver werden. Das Gesetz soll außerdem den Zugang entsprechender Jobsuchender aus Nicht-EU-Staaten ordnen und steuern.

Wie sieht es mit den Qualifikationen und den Sprachkenntnissen aus? Mehr dazu unter https://www.tagesschau.de/inland/fachkraeftezuwanderung-101.html

 

Welt: „Europas neue Härte in der Asylpolitik“

Seit Beginn der ‚Flüchtlingskrise‘ stehen die EU-Regierungen „unter Druck, ihre Asylgesetze zu verschärfen“. Die Welt berichtet, dass die Ankunft von Hunderttausenden Asylbewerbern die Schwachstellen der Systeme aufzeigt. Des Weiteren sollen rechtspopulistische Parteien mit diesem Thema Wähler gewinnen können. Strikte Grenzkontrollen, schnellere Abschiebungen, weniger Geld und die Beschlagnahme von Handys: Wie gehen die Aufnahmeländer der EU mit den Asylbewerbern um?

Mehr dazu unter https://www.welt.de/politik/ausland/plus181718342/Migration-Europas-neue-Haerte-in-der-Asylpolitik.html

 

TAZ: „Schlimmer als vor der Katastrophe“

Vor fünf Jahren ertranken 368 Menschen im Mittelmeer: „Nur wenige hundert Meter waren sie von der rettenden Küste Lampedusas entfernt, doch es half ihnen nicht: 368 Menschen – die meisten von ihnen Eritreer – ertranken im Morgengrauen des 3. Oktober 2013, als ihr von Libyen aus in See gestochenes Schiff kenterte.“ Diese Katastrophe gab nicht nur Italien zu denken sondern betraf ganz Europa. Sie richtete den Blick auf das tagtägliche Flüchtlingsdrama. Medienteams aus aller Welt berichteten über den Vorfall und alle Welt hoffte auf Änderungen. Doch geschah wirklich eine Wende in der Wahrnehmung, die auch eine Änderung in der Politik einleitete? Oder war dies nur eine Episode?

Mehr dazu unter http://www.taz.de/!5540360/

 

Merkur: „Landtagskandidaten von AfD und Grünen vor der Kamera: Die Diskussion zum Nachlesen“

„Auch wenn grundlegende Unterschiede klar waren: Das Live-Gespräch vor der Kamera des Tölzer Kurier zwischen den Landtagsdirektkandidaten Anne Cyron (AfD) und Hans Urban (Grüne) wurde nur teilweise zum erwarteten Schlagabtausch. Es gab auch Übereinstimmungen.“
Es wird davon gesprochen, dass die Grünen und die AfD dabei seien, zu den beiden neuen Volksparteien aufzusteigen. Das Gespräch verlief unerwartet sachlich. Dabei hatte der Grünen-Kandidat die AfD vorab als „Zündelpartei“ bezeichnet. Er kritisierte vor allem die Rhetorik der AfD-Politiker, denn diese sprächen vom „Schießbefehl auf Flüchtlinge“ und „Kopftuchmädchen“.

Mehr dazu unter https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/bad-toelz-ort28297/landtagskandidaten-von-afd-und-gruenen-vor-kamera-diskussion-zum-nachlesen-10293779.html

 

Spiegel: „Die Insel der verdammten“

Ist der EU-Türkei-Deal am Ende? Die Flüchtlinge leben auf der griechischen Insel Lesbos weiterhin unter katastrophalen Bedingungen. Bewohner des Camps bezeichnen das Lager als „Hölle“ oder nennen es „KZ“. Nach Angaben der griechischen Regierung halten sich derzeit „20.000 Migranten auf den griechischen Inseln auf – dreimal so viele, wie in den Lagern Platz haben“. Die Behörden sind überfordert. Der Prozess sei mehr oder weniger zum Erliegen gekommen, bevor er begonnen hat.

Mehr dazu unter http://m.spiegel.de/politik/ausland/griechenland-fluechtlinge-auf-lesbos-insel-der-verdammten-a-1230159.html

 

FAZ: „Was bedeutet jüdisch sein in Deutschland?“

Zwischen Antisemitismus, rechten Annäherungsversuchen und Holocaustgedenken: „Die Ethik und Kultur der Juden bleibt in Debatten auf der Strecke.“ Ein Gastbeitrag von Gunda Trepp zeigt auf, wie fatal die Folgen sein können.

Mehr dazu unter http://m.faz.net/aktuell/politik/inland/judentum-was-bedeutet-juedisch-sein-in-deutschland-15820591.html

 

Deutschlandfunk: „Eher eine Provokation als eine Öffnung“

Die Rechtsanwältin und Imamin Seyran Ates empfindet es als „respektlos und arrogant“, dass der Tag der offenen Moschee am Tag der deutschen Einheit stattfindet. Sie sagte im DLF, dass ihre Moschee geschlossen bliebe. Ates sagt außerdem, dass die Ditib-Moschee in Köln für eine Parallelgesellschaft stehe.

Mehr dazu unter https://www.deutschlandfunk.de/tag-der-offenen-moschee-eher-eine-provokation-als-eine.694.de.html?dram:article_id=429618

 

NZZ: „Erdoğan schadet den Auslandtürken“

Der türkische Präsident Erdoğan kümmert sich intensiv um die im Ausland lebenden Landsleute. Seine Fürsorge diene laut der NZZ jedoch „primär der kulturellen Entfremdung von denen neuen Heimatländern – und schadet dem wirtschaftlichen und sozialen Vorankommen der Auslandtürken“. Der türkische Präsident eilte bei seinem Besuch in Berlin in der vergangenen Woche als Erstes in das Nobelhotel Adlon und begrüßte ausgewählte Mitglieder der türkischen Gemeinde in Deutschland. Wie gravierend sind die Folgen dieser von Erdoğan gewollten Entfremdung?

Mehr dazu unter https://www.nzz.ch/meinung/erdogan-schadet-den-auslandtuerken-ld.1423893

 

Haben Sie den Rückblick der letzen Woche verpasst? https://www.hyperkulturell.de/39-integrationsmuedigkeit-steuerpolitik-und-das-fremde-der-wochenrueckblick/

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